Gebetsnetz

Im Jahr 2001 haben wir mit dem Gebetsnetz begonnen. An jedem zweiten Donnerstag im Monat beten wir einzeln oder in der Gruppe für bestimmte Anliegen. Anfangs galt unsere Fürbitte den Frauen und der Situation in den östlichen Mitgliedsländern der EU. Inzwischen nehmen wir auch Nöte und Probleme in aller Welt in unser Gebet auf. Wir laden zum Mitbeten ein.

Oktober 2020.pdf

Vorwort: vor 75 Jahren wurden die Vereinten Nationen in San Francisco gegründet. Am 24. Oktober 1945 trat die Charta der Vereinten Nationen in Kraft. In ihr formulierten 51 Nationen die Absicht, „künftige Geschlechter vor der Geißel des Krieges zu bewahren… und als gute Nachbarn in Frieden miteinander zu leben.“ Präsident Roosevelt hatte in einer Radioansprache 1942 den Begriff „Vereinte Nationen“ geprägt und das „Gebet der Vereinten Nationen“ gesprochen. Heute gehören 193 Staaten dazu.

GEBET

Gott des Friedens,
wir danken für die Politiker,
die vor 75 Jahren die Vereinten Nationen gegründet haben,
um gemeinsame Wege zum Frieden zu finden.

Wir danken für die vielen UNO – Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen,
die rund um die Erde eingesetzt sind,
um in friedloser Zeit zum Frieden zu helfen.
Wir bitten:
Weise ihnen die Wege zur Gerechtigkeit und bewahre sie in allen Gefahren.

Wir bitten mit dem Gebet der Vereinten Nationen:
„Gott der Freiheit,
unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall.
An uns liegt es,
daraus einen Planeten zu machen,
dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden,
nicht von Hunger und Furcht gequält,
nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung.
Gib uns den Mut und die Voraussicht,
heute mit diesem Werk zu beginnen,
damit unsere Kinder und Kindeskinder mit Stolz den Namen MENSCH tragen.“1

Gott der Hoffnung,
erbarme dich der kranken Menschen,
lindere ihre Schmerzen an Leib und Seele,
hilf allen, die ihnen beistehen.
Rufe die Sterbenden in dein Licht
und unsere Verstorbenen lass ruhen in dir.

Friedensgruß mit Gottes Segen!                Lydia Laucht

1 Internetseite der EKD „Ermutigung zum Friedensgebet…“ S.8